Allgemeine Informationen



Erschließungsbeitrag

Der Erschließungsbeitrag ist eine vom Grundstückseigentümer einmalig zu entrichtende Kommunalabgabe, mit der die Kommune die Erschließung eines Grundstücks, insbesondere eines Baugrundstückes, finanziert. Aus der Sicht des Eigentümers oder Käufers haben die Erschließungskosten einen erheblichen Anteil an den Grundstückskosten. Der Notar sollte in der notariellen Verhandlung auf die Bedeutung der Erschließungskosten hinweisen. Obwohl eine Straße nach allem Augenschein fertiggestellt ist, werden von den Gemeinden teilweise noch Jahrzehnte später Erschließungskosten geltend gemacht. Dies resultiert in vielen Fällen daraus, dass die Beitragspflicht erst mit der Verlegung der "letzten Gehwegplatte" entstehen kann, die Straße aus der Sicht des Bürgers aber schon lange fertiggestellt erschien.

Die Erschließungskosten werden auf alle erschlossenen Grundstücke verteilt. Zur Berechnung wird die Flächengröße des Grundstücks als Verteilungsmaßstab genommen. Weitere Faktoren sind die Geschosszahl sowie die Art der Nutzung. Die Gemeinde hat gem. § 129 Abs. 1 Satz 3 BauGB (Baugesetzbuch) mindestens 10 % der Erschließungskosten zu tragen. Die Erhebung und die Berechnung des Erschließungsbeitrages wird über die Erschließungsbeitragssatzung der Gemeinde Bad Endbach geregelt.


Benötigte Unterlagen

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Formulare

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Gebühren

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Bauen und Planen

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