Die Ortsteile der Großgemeinde

Bad Endbach

Einwohner 2.296            Rasselbäck (Rasselböcke)     

Historische Namensformen: 1261 Endebach, 1577 Ennebach

Hauptort und zweitgrößter Ortsteil, an der Einmündung des Endebachs in die Salzböde gelegen, was dem Ortsteil auch den Namen gab. Ortsteil mit dem Prädikat Kneipp-Heilbad.

Erwähnenswert: Eisenbahnviadukt, Kunst- und Kulturhaus „Alte Schule“, Lahn-Dill-Bergland-Therme


Bottenhorn

Einwohner 1.137       Nonn (Narren)

Historische Namensformen: 1304 Botinhorne, 1324 Buttinhorn, 1491 Bettehorn, 1502 Bottenhorn.

Bottenhorn ist die höchst gelegene Ortsteil (485 Meter über NN) der Gemeinde Bad Endbach.

Erwähnenswert: Evangelische Kirche und Segelflugplatz.  Eigene Internetseite!


Dernbach

Einwohner 229     Waaldradde (Waldratten = Siebenschläfer) oder Raubridder (Raubritter)

Historische Namensformen: 1363 Therinbach, 1398 Derenbach, 1411 Dernbach.

Von 1350 bis 1748 war Dernbach Sitz des gleichnamigen Adelsgeschlechtes „von und zu Dernbach“.

Erwähnenswert: Burgruine Dernbach


Günterod

Einwohner 994      Foiselongsschesser (Sockenschisser, Foiselong = Fußteil vom Strumpf)

Historische Namensformen: 1294 Gunterode, 1343/47 Günterrode, 1416 Günterade, 1479 Gonterodde, 1502 Gunteroide, 1564 Günterode

Aufsehen erregte die vor einigen Jahren im Aushub bei Kanalarbeiten gefundene Jadeaxt. Die ca. 4000 Jahre alte Axt ist asymmetrisch geschliffen und ca. 10 cm lang. Der Fund läßt vermuten, daß die Gemarkung Günterod zumindest Jungsteinzeitlich begangen wurde.

Erwähnenswert: Mittelalterliche Chorturmkirche


Hartenrod

Einwohner 2.188         Mäus (Mäuse)

Historische Namensformen: 1311 Harprebtzrode, 1364 Harterode, 1380 Harprachterode, 1397 Hartenrade, 15. Jahrhundert Hirtprachterode, 1466 Hartenrode, 1502 Harteroide, 1630 Hartenroda.

Der größte Ortsteil der Großgemeinde Bad Endbach und seit 1962 staatlich anerkannter Erholungsort.

Erwähnenswert: Evangelische Kirche, Eisenbahnviadukt, Skilift


lshof

Einwohner 20      Kräbbel“ (Mehl-oder Kartoffelpfannkuchen)

Historische Namensformen: 1284 Hulsbahc, 1304 Halespecher marca, 1304 Hulisbach, 1344 Hultzpach, 1354 Hulzbach, 1397 Holspach, 1630 Hulß Hoff.

Auf fünf Wohnhäuser verteilt lebend, kleinster Ortsteil der Großgemeinde. Urkundlich erstmals erwähnt 1284. Hülshof gehörte einst zum Besitz eines Klosters.

Erwähnenswert: Wurstwaren (Hausmacher Art) aus eigener Schlachtung


Schlierbach

Einwohner 393         Härekernsweschde (Heidekornswürste, Heidekorn = Buchweizen)

Historische Namensformen: 1318 Slirbach, 1359 Sclirbach, 1448 Slierbach, 1630 Schlirbach. Namensgebend für den Ort ist der durchfließende Bach.

Schlierbach und der Ortsteil Hartenrod gehen nahezu nahtlos ineinander über. Eigene Internetseite!

Erwähnenswert: Naturdenkmal "Dicke Eiche"


Wommelshausen

Einwohner 928          Rendviehcher (Rindvieh)

Historische Namensformen: 1400 Waneboltshusen, 1500 Womelshusenn, 1536 1707 Womelshausen. Der Name ist abgeleitet vom fränkischen Vornamen Womhold oder Wombold.

Seit 1962 ist der Ortsteil staatlich anerkannte Erholungsort und einstmaliger Sieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden“. Hier wurde am "Gewann" eine Amazonenaxt gefunden, seltenes Stück, einmlig in Hessen.

Erwähnenswert: Alte Kirche, Schmetterlingspfad, "Heuleiche" (Naturdenkmal)


Herzlich Willkommen …

Stellen Sie sich vor, Sie sind in einer lauten Großstadt, Geräusche von Menschen, Verkehr, Maschinen und vieles mehr prasseln auf Sie ein. Sie steigen in Ihr Auto, schlagen die Tür zu und begeben sich auf eine Reise ins hessische Hinterland nach Bad Endbach. Dort steigen Sie aus. Ruhe. Sie fragen sich, irgendetwas ist hier anders, als würde etwas fehlen. Dann merken Sie es:

die Flut Ihrer täglichen Alltags-Hintergrundgeräusche ist einfach weg. Dafür hören Sie jetzt auf einmal ganz andere Dinge, wie das Zwitschern von Vögeln oder das Plätschern eines Baches.....


Willkommen in Bad Endbach

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